Lieblingswanderritt mit Maultieren

Nein tolles Wetter war nicht angesagt: drei Tage Dauerregen für den Wanderritt am letzten Wochenende! 🙁

Wanderritt mit Muli

Macht aber nix, denn die „Dächinger Tour“ ist meine Lieblingsstrecke für die 3 Tagesritte. Eine tolle, abwechslungsreiche Landschaft, freundliche Lieblingswanderritt mit Maultieren weiterlesen

In meiner Herde am 14. März 2016

Ich liebe die Zeiten, in denen Zeit zum Verweilen in der Herde ist. Da muß der Blogartikel zum vergangenen Wochenende mit dem Boden- und Trailkurs noch ein bißchen warten.
Aber teilhaben lassen möchte ich Euch an den Augenblicken 🙂
Maultier Afra

Selfie mit Maultier Afra

Gestern war so ein Tag. Und für das Verhältnis zu den Tieren, vor allem zu den Maultieren sind solche Zeiten wichtig! Wenn Du also ein eigenes Tier oder eine Reitbeteiligung hast, verbringe einfach auch Zeit mit den Tieren. Ganz nebenher tut es uns auch gut und entschleunigt in der schnellen Zeit 😉

Hier findet Ihr mehr Bilder:
Albmulifotografie

 

Hohenzollernritt 2015 Teil I (1.-3.Tag)

Hier findet Ihr Bilder von unserer großen Tour in diesem Jahr:
Sieben Tage Wanderritt mit den Maultieren Afra, Bubble, Elli und Igor, dem Konikwallach (23. – 29.08.2015).
Auf den Tieren hatten wir nur dabei, was wir den Tag über brauchten. Den Rest fuhr unsere „Trossfahrerin“ mit dem Auto. Von ihr stammen auch die Fotos auf denen ich mit zu sehen bin.
Mehr Bilder und ihren Bericht findet Ihr unter http://www.albtips.de/2015/08/29/mehrstetten-hohenzollern/

ERSTER TAG
Mehrstetten – Fladhof, Buttenhausen

Fresspause Maultier
Fresspause unterwegs
Wanderritt Bremelau
Über die Höhen bei Bremelau
Wnderritt Lautertal
Erste Burg im Lautertal: Ruine Bichishausen
Wanderritt Lautertal
Blick ins Große Lautertal
Wanderrittpaue
Pause am langen Seil
Wanderritt zum FLadhof
Die letzten Meter vor dem Fladhof. Inzwischen hat der Regenschauer aufgehört und das Gewitter ist abgezogen.

ZWEITER TAG
Fladhof Buttenhausen – Reuschelhof Willmandingen

Bueffel bei Bernloch
Büffel bei Meidelstetten
Wanderritt Meidelstetten
Maultiere und Pferd zeigen sich unbeeindruckt von den Albbüffeln
Wanderritt Meidelstetten
Bubble genießt das Gras, bevor wir das Picknick genießen
Picknick aus der Satteltasche
Picknick 🙂
Wanderritt Gangstetten
Der Himmel wird blau!
ReiterInnen und Radler
Begegnung mit Radler – wir begegnen nur ganz wenigen Menschen (und noch weniger ohne Fahrzeug!)
Wanderritt Sonnenbühl
Am Kältepol Rinnental auf der „Sonnenalb“
Wanderritt Sonnenbühl
Großes Rinnental
Wanderritt Sonnenbühl
Kurz vor Willmandingen – trotz dunkler Wolken bleibt es trocken

Dritter Tag:
Reuschelhof, Willmandingen – Boll

Wanderritt Sonnenbühl
Quartier für die Tiere auf dem Reuschelhof die Sonne lacht!

 

Wanderritt Sonnenbühl
Weite hinter Willmandingen
Wanderritt Sonnenbühl
Wanderreiten macht Spaß 🙂
Wanderritt Sonnenbühl
Kornbühl
Wanderritt Sonnenbühl
Vom Kornbühl fotografiert
Wanderritt Sonnebühl
Bubble voraus
Wanderritt Sonnenbühl
Unsere Gruppe von oben ganz klein
Wanderritt Sonnenbühl
Perspektive von unten: der Kornbühl liegt hinter uns : Albtrauf, wir kommen!
Wanderritt Sonnenbühl
Blick zurück
Wanderritt Sonnenbühl
Picknick auf der Wiese
Wanderritt Sonnenbühl
Igor bei der Mittagsruhe
Wanderritt Hechingen
Erster Blick von der Alb ins Tal und auf die Burg Hohenzollern. Da geht es gleich runter!
Wanderritt Hechingen
Ein gutes Stück des Abstiegs ist geschafft. Die Tiere haben den Weg prima gemeistert – die Reiterinnen, die den Berg runter zu wandernden Menschen mutierten auch 😉
Wanderritt Hechingen
Die Schlatter Wand von unten – eben noch standen wir oberhalb des Abbruchs
Wanderritt Hechingen
Die letzten Kilometer vor unserem Quartier in Boll unterhalb der Burg
Wanderritt Hechingen
Ruhende Wanderreittiere kurz nach der Ankunft im Quartier
Wanderritt Hechingen
Igor ist noch topfitt und auch die anderen toben noch ein bißchen auf der Koppel, ehe sie sich dem saftigen Gras und den Äpfeln zuwenden
Wanderritt Hechingen
Die Burg in der Abendsonne von der Koppel aus

 

 

Schreck in der Abendstunde

Da bin ich beim allabendlichen Misten und plane so meine Aktivitäten, die heute abend noch anstehen (z.B. Blog schreiben) und so nebenbei fällt mir auf, daß sich Afra hinlegt.

Im Prinzip ist das nicht ungewöhnlich, daß sich die Tiere auch mal tagsüber hinlegen und schlafen, und Afra war ja heute mit bei der Trekkingtour. Außerdem war sie auch am Wochenende dabei, vielleicht ist sie einfach müde. Ich will ihr etwas Gutes tun und stelle sie in die Extrabox, wo sie ihrer Ruhe hat und auch noch ein bißchen Heu mümmeln kann.
Ein paar Minuten ist ihr das auch recht und sie frißt ein wenig. Nach 10 Minuten fängt sie allerdings an rumzuquengeln und will raus. Von Ruhen oder gar Hinlegen und Schlafen also keine Rede. Okay, dann wieder zu den anderen.

Bald legt sie sich dort wieder auf ihren angestammten Liegeplatz in der Mitte der Strohmatraze. Da schleichen sich Gedanken ein: Ist sie müde oder hat sie eine Darmkolik (also Bauchschmerzen in Folge von Darmstörungen)? Welcher Typ ist Afra? Da gibt es Tiere, die werden sehr ruhig und in sich gekehrt, und legen sich einfach nur. Andere werden unruhig, wälzen sich hin und her und schlafen mit dem Schweif.  Ist sie der Typ, der die körperlichen Symptome ( erhöhter Puls und Atmung, blasse Schleimhäute, schwitzen, Fieber) eher nicht zeigt?
Wer glaubt, ein Muli würde nie koliken, der irrt, denn natürlich kann es auch bei ihnen zu Darmstörungen kommen.

Ungewöhnlich ist, daß sie sich zur Futterzeit hinlegt. Hat sie doch Bauchschmerzen? Oder ist sie einfach nur sehr müde?

Okay, beobachten ist angesagt, denn keines der anderen typischen Symptome zeigt sie. Nur daß sie sich immer wieder legt, aber auch sofort aufsteht, wenn ein anderes Herdenmitglied kommt. Ich bin noch mit dem Beschlag bei Igor beschäftigt und gucke zwischendurch immer mal wieder in den Stall. Zwischendurch liegt Afra ganz auf der Seite und schläft scheinbar. Auch die Augen sind zu. Allerdings ist die Atmung nicht ganz ruhig wie im Tiefschlaf.

Igor ist fertig. Es ist 20 Uhr und ich entscheide Afra, Colosan zu geben (regt die Darmtätigkeit an). Beim Muli muß man natürlich gut vorbereitet sein, denn ich kenn kein Tier, daß diese Flüssigkeit gerne nimmt. Wenn wir erst in Abwehrhaltung sind, hab ich keine Chance mehr, ihr die Maulspritze zu geben. Also ganz in Ruhe 15 ml aufziehen und sorgsam darauf achten, daß ich nichts verklecker und so schon danach rieche. Dann der liegenden Afra das Halfter anziehen und sie kraulen. Dann die vor dem Stall deponierte Maulspritze holen und zur noch liegenden Afra. Wieder Kraulen und ein bißchen am Maulwinkel berühren. Sie fängt sofort an zu kauen an. Also keine Zeit mehr verlieren und schwupdiwupp von der Seite die Maulspritze in Afras Maul entleeren. Geschafft! Nochmal ausgiebig kraulen.

Dann kommt Afra auf den abgetrennten Putzplatz, denn da gibt es nichts zu fressen. Nur einen Eimer mit frischem Wasser bekommt sie. Alle Pferd- und Muliäpfel noch entfernen, damit ich sehen kann, ob sie sich entleert. Ich striegel sie nochmal drüber, was sie sehr genießt. In ihrem Bauch gluggert es an verschiedenen Stellen wie verrückt, daß ist schon mal ein besseres Geräusch wie Totenstille im Darm.

Stall fertig machen und nach einem Kontrollgang erst mal ins Büro.

Um 22 Uhr gehe ich dann noch mal runter und gucke nach Afra. Sie hat ausgiebig gekackt und läuft ganz munter umher und will raus. Ich denke sie war einfach müde. Ich lasse sie raus zur Herde und hoffe, daß ist die richtige Entscheidung. Schade in dem Fall, daß Maultiere die menschliche Sprache nicht beherrschen!

Morgen früh werde ich mehr wissen.

 

 

 

Zeigt her Eure Füße!

Immer wieder ist es spannend, wenn Menschen bei mir reiten und natürlich vorher die Tiere geputzt und auch die Hufe ausgekratzt werden.

Am besten ist es natürlich, wenn die Tiere die Hufe geben, wenn man leicht ans Röhrbein klopft. Dann können sie erst ihr Gewicht auf die anderen Hufe verlagern und uns locker den Huf geben. Das ist auch angenehmer für die Tiere, als wenn ihnen der Mensch das Bein in die Höhe zieht und ihnen quasi den Boden unter den Füßen wegreißt. Zur Zeit habe ich lauter Tiere bei denen das eigentlich sehr gut klappt. Das war nicht immer so, aber davon später mehr.

Alfred Hufe auskratzen„Eigentlich“ diese Einschränkung mache ich, weil es nicht immer so klappt. Da geht es dann an die Ursachenforschung. Meine Tiere kennen das Hufegeben und können das auch, wir sind also nicht mehr in der Übungsphase.
Trotzdem kann es sein, dass ein Tier den Huf nicht geben will, z.B. weil es den gegenüberliegenden Fuß nicht belasten will. Wenn ich das Problem lösen kann, indem ich den anderen Fuß erst auskratze und z.B. einen dicken Stein entferne, ist das prima. Finde ich dort nichts, könnte es natürlich sein, dass sich gerade ein Abzeß bildet, den man von außen nicht sieht. Da heißt es dann, im Laufen mal gucken, ob das Muli lahmt.
Ein anderer Grund könnte natürlich auch sein, dass neben dran ein anderes Tier zu dicht steht. Dem lässt sich ja schnell Abhilfe schaffen.

In den meisten Fällen ist es aber zum Glück der Mensch, der sich ungeschickt verhält, so dass mein Maultiere beschliessen, nicht zu vertrauen und lieber mit den Füßen am Boden zu bleiben. Das ist nämlich der erste Schritt: das Tier muß uns soweit vertrauen, dass es das Teil seines Körpers hergibt, mit dem es weglaufen kann. Wir würden ja auch nicht jedem unseren Fuß geben.
Hektik oder auch Aufregung, weil man ja weiß, dass es unangenehm ist, wenn so ein Huf auf unserem Fuß landet, ist da hinderlich. Wie immer im Umgang mit den Maultieren gilt: positiv denken, also im Kopf haben, was man will. Wenn wir Kopf haben, was alles passieren könnte, verhalten wir uns schon so, dass genau das wahrscheinlich wird.

Ich stelle mich dazu dicht an das Maultier, klopfe ans Röhrbein und nehme, nachdem das Tier das Gewicht auf die anderen Hufe verlagert hat, den Huf hoch. Der Huf ist übrigens das Teil am Bein, an dem keine Haare wachsen! Immer wieder muß ich diesen Satz sagen, denn die meisten Menschen halten das Bein an Fessel oder sogar am Röhrbein. Das ist zu instabil und bringt natürlich das Tier dazu den Huf lieber wieder abzusetzen. Wenn ich die Zehenspitze des Hufes nach obern klappe, kann das Muli das Bein wesentlich schlechter wegziehen.
Der nächste Punkt ist: ich hab mich ja gleich zu Anfang dicht neben das Tier gestellt. Wenn ich den Huf in der Hand habe, steht mein dem Tier zugewandeter Fuß ziemlich da, wo vorher der Huf stand. So hat das Tier einen angenehmen Stand und wird nicht aus dem Gleichgewicht gebracht durch seitliches Rausziehen. Ich kann das Bein des Tiers leicht an mein Bein anlehnen. Bei den Hinterhufen lege ich das Fesselgelenk auf meinen Oberschenkel und habe so einen guten Halt. Wenn man sich als Mensch mal die „Hufe“ auskratzen läßt, kann man das ganz gut ausprobieren, was angenehmer ist.

Viele Menschen mit schlechten Hufkratzerfahrungen, stehen genau aus Angst vor einem zappelnden, schlagenden Tier auf Abstand. Damit fördert man aber erstens das Zappeln, denn der Huf wird ja dann seitlich rausgezogen und das Tier aus dem Gleichgewicht gebracht. Zweitens ist es auch wesentlich gefährlicher, weil das Tier dann mehr Schwung mit dem Bein nehmen kann und uns im Falle eines Falles mit viel mehr Wucht trifft.
Klar ist, dass ich mich bemühe zügig zu arbeiten.

Ich sage einfach „ab“, wenn ich fertig bin und lasse los. Andere setzen den Huf auf den Boden. Zum einen ist das Absetzen nicht ganz so rückenfreundlich für uns. Zum anderen arbeite ich auch an den Hufen auch, indem ich sie zwischen meine Beine klemme. Da heißt es für das Tier: solange ich an dem Bein dran bin, bleibt es oben. Das gibt dann natürlich Missverständnisse, wenn jemand die Hand am Huf bis zum Boden hat. Sie nehmen dann den Huf sofort wieder hoch.
Klar, daß ich vorher meinen Fuß von der Stelle entfernt habe, auf der das Maultier seinen Huf absetzt 😉 .

Afra Hufe auskratzen

Oben habe ich ja schon erwähnt, dass ich inzwischen lauter hufgeb-freundliche Maultiere habe. Das war bei einigen Tieren zu Anfang nicht so.

In der Regel ist das Hufekratzen vorne etwas unproblematischer als bei den Hinterhufen. Wenn das Hufegeben nicht klappt, ist es vorrangig, erst das gegenseitige Vertrauen zu schaffen. Darauf kann man dann aufbauen (wenn ich dem Tier vertraue gehe ich als Mensch natürlich auch anders an die Aufgabe!)

Bevor ich zum Hufeauskratzen komme, übe ich erst das Hufegeben! In kleinen Schritten gehe ich dabei vor, nehme den Huf erst nur wenige Zentimeter und nur kurz hoch. In der Übungsphase höre ich immer auf, wenn es gut klappt und lasse dann das Tier erst mal drüber nachdenken (in den großen Muliköpfen wird viel gedacht 😉 ).

Ein großes Problem ist für viele das Ausbalancieren im Stand. Ferdinand und Mala verweigerten deshalb das Hufegeben. Bei Mala war es interessanterweise nur der linke Hinterhuf. Sie ist auch ziemlich schief gewesen. Nachdem sie bei mir in einer Herde mit mehr Bewegung, nicht nur topfebenen Koppeln und dem Offenstall mit Stufen läuft hatte sich ihr Gleichgewicht schon gut gebessert. Nach osteopathischer Behandlung wurde es noch mal besser. Allerdings kann es immer noch sein, dass sie den Huf nicht gibt, weil sie sich unsicher bei dem Menschen ist. Ferdinand blieb einfach mit dem Gewicht gleichmäßig auf den vier Hufen. Bei Verweigeren reicht es manchmal aus ein bisschen das Gewicht des Tieres auf den anderen Fuß zu drücken. Da Maultiere aber bei Druck gerne mit Gegendruck reagieren, ist das weniger effektiv wie bei Pferden. Besser ist es bei solchen Tieren in der Fesselgelenkbeuge kräftig zu kraulen, bis sie den Fuß entlasten. Das gilt natürlich nur bei den Tieren, die sich nicht durch schlagen wehren!

Solche gibt es auch. Wie schon gesagt ist es meist hinten schwieriger. Bei Rosalie und Professor war das anfangs so. Rosalie hatte etwas mehr den Schwerpunkt auf Zappeln und Wegziehen. Bei Afra war der erste Versuch, sie hinten zu beschlagen, eine Katastrophe. Sie zog den Huf weg, schlug aus, regte sich immer mehr auf und wollte gar nicht mehr stillstehen. Deutlich war die Aussage: bleib mir von den Füssen weg, sonst schlage ich! Da lässt sich natürlich nicht vernünftig arbeiten, erst recht nicht beschlagen.
In kleinen Schritten kommt man auch hier zu Ziel. Zuerst üben wir, dass das Tier Berührung an dem Bein aushält. Dafür können wir auch mit einer Gerte das Bein abstreichen, dann sind wir aus der Schusslinie. 😉 Wenn das Muli das gut aushält, geht es weiter mit der Hand – Aufpassen auf den Kopf. Hier gilt natürlich auch: wenn ich ganz dicht am Tier stehe, kann es schlechter Schwung holen. Dann kommt Anklopfen und Loben, wenn der Huf hochgehoben wird. Oder wir machen mit dem Fesselgelenkbeugekraulen weiter. Wieder wird der Huf erst nur ganz kurze Zeit hochgehalten und viel gelobt. Und erst dann Schritt für Schritt weitergearbeitet. Bei Afra habe ich dann geübt mit dem Hammer, auf den Huf zu klopfen, bis sie das gut ausgehalten hat.
Auch beim Ablassen des Hufes bleibe ich ganz dicht am Tier, presse mich bei Schlägern sehr an, damit das Muli nicht doch noch zum Schluß Schwung für einen Schlag holen kann.
Bei schlagenden Mulis ist es Gründen der Sicherheit sinnvoll, sich das Hufauskratzen von jemand Erfahrenen zeigen zu lassen und sich Hilfe zu holen, wenn es nicht klappt. Maultiere sind einfach sehr deutlich in ihren Meinungsäußerungen und das ist nicht immer nett für uns!

Betty , eine Mulistute, die leider nicht mehr bei mir ist, hatte die Technik, sich voll auf den Huf zu legen, den ich in der Hand hatte. Auch da helfen kleine Schritte, also anfangs nur wenig und kurz hochheben. Und dann langsam steigern, wenn das Tier sich ausbalanciert hat.
Insgesamt heißt es auch immer am Gleichgewichtsgefühl und an der Vertrauensbasis zu arbeiten.
Solange das Hufegeben nicht gut klappt, ist an Hufbearbeitung nicht zu denken (höchstens unter Sedierung und das ist ein eigenes Thema). Es sind nur ein paar Minuten, die ich mir in Ruhe Zeit nehmen muß, um zu üben, aber es lohnt sich! 🙂
Inzwischen lassen sich alle meine Tiere auch von Fremden die Hufe auskratzen, wenn sie richtig stehen (s.o.)

Übrigens kann es immer sein, dass, wenn ich ein neues Maultier bekomme, es mir nicht die Hufe geben will, weil die Vertrauensbasis fehlt und das Tier durch den Umzug noch gestresst ist. Das gibt sich aber, wenn man dran bleibt.

Rosalie Hufeauskratzen