Vier Tage – vier Mulis Eselsfest in Wolfegg

UNTER ESELN GILT DAS MULI ALS PFERD

Falls Du noch nicht da warst, kann ich Dir das Eselfest im Bauernhaus in Wolfegg empfehlen. Wir haben es sehr genossen. Das Museumsteam gibt sich viel Mühe und wir werden gut versorgt. Die verschiedenen Wettbewerbe sind in lockerer Stimmung, keine verbissenen Kämpfe um die Schleifen – so haben wir das zumindest gesehen. Einfach nett, andere Esel- und Mulileute kennenzulernen. Alte und neue Bekannte zu treffen und sich auszutauschen. Vier Tage – vier Mulis Eselsfest in Wolfegg weiterlesen

Vier Tage – vier Mulis 4. Tag

MIT UMWEGEN ZUM ZIEL

Es schläft sich gut, wenn die Tiere gut untergebracht sind. Außerdem ist es toll, in einem Bett zu schlafen. Die nächsten 2 Nächte werde ich ja im Pferd- äh : Mulihänger schlafen 😉
Auch die Tiere erwarten schon ihre Heuportion am Morgen. Übrigens haben sie zusätzlich kein Kraftfutter bekommen. Wozu auch, denn die Strecken waren gut machbar und ohne Stress. Außerdem gab es ja auch immer wieder Fresspausen am Wegesrand.

Ich bin gespannt, wie wir an Bad Waldsee vorbeikommen. Auf der westlichen Seite ist Ried und Moor, auf der östlichen Seite Bundesstraße und Golfplatz. Ich hab mich entschieden, den Weg am Rand von Waldsee im Industriegebiet zu wählen.
Eine gute Entcheidung, denn trotz einigem Verkehr kommen wir gut durch und erreichen schnell wieder Feld- und Waldwege. Hier sind wir wesentlich entspannter. Na ja, bis Vier Tage – vier Mulis 4. Tag weiterlesen

Vier Tage und vier Mulis – 3.Tag

STRASSEN, REGEN UND GASTFREUNDSCHAFT

Morgenstimmung
Pferdeherde auf dem Vollochhof

Ich schlafe am morgen tatsächlich bis sieben Uhr. Das ist ja schon Urlaub 😉 Dann führt mich aber mein Weg schnell zu den Tieren. Sie sind auch ganz zufrieden und ausgeruht. Die Pferde, die hier auf dem Hof zuhause sind, kommen auf die Koppel, das ist natürlich ein bißchen aufregend. Aber die vier sind ja zusammen, da beruhigen sie sich schnell wieder.

In aller Ruhe satteln wir nach dem guten Frühstück. Inzwischen sind die Handgriffe Routine und auch die Tiere kennen die Abläufe. Noch ein Bild zum Vier Tage und vier Mulis – 3.Tag weiterlesen

Hohenzollernritt 2015 4.Tag

VIERTER TAG
Boll – Jungingen
Der Höhepunkt und Wendepunkt unseres Rittes 😉

Wanderritt Hohenzollern
Burg Hohenzollern im Licht der aufgehenden Sonne
Wanderritt Hohenzollern
Zur zusätzliche Stärkung für die Höhenmeter gibt es ein bißchen Kraftfutter
Wanderritt Hohenzollern
Hinauf zur Burg
Wanderritt Hohenzollern
Wir kommen näher (zum Glück tragen uns Muli und Pferd hinauf 😉 )
Wanderritt Hohenzollern
Wie die Rittersleut
Wanderritt Hohenzollern
Elli erobert die Burg!

Wie die Rittersleut 😉

 

Wanderritt Hohenzollern
Das Land liegt uns zu Füßen
Wanderritt Hohenzollern
Im Burghof mit Muli und Pferd
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Damit wir in Ruhe die Aussichten genißen können, binden wir die Tiere an. Bubble sthet einfach frei mittendrin. Es ist schon von großem Vorteil, wenn die Wanderreittiere so schnell in den „Standby-Modus“ gehen.
Wanderritt Hohenzollern
Imposante Kulisse für ein Schläfchen der Tiere in der Sonne
Wanderritt Hohenzollern
Blick zum Turm
Wanderritt Hohenzollern
Auch wenn Igor ein Pferd ist, stand er doch prima wie die Maultiere (klar der 23 jährige hat ja auch schon einiges an Wanderreiterfahrung auf dem Buckel).
Wanderritt Hohenzollern
Volle Gelassenheit während sich die Burg mit Touristen füllt. Wahrscheinlich bringen wir die ersten Mulis in die Burg  😉
Wanderritt Hohenzollern
Blick ins Tal beim Weg hinunter
Wanderritt Hohenzollern
Natürlich führen wir die Tiere runter. Die Holzbrücken sind kein Problem
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Warten auf die Öffnung der Schranke. Bubble folgt mir.
Wanderritt Hohenzollern
Abschied von der Burg
Wanderritt Hohenzollern
Nachdem wir von der Burg runter sind, geht es dann wieder bergauf. Wir reiten die Buckel immer rauf und laufen bergab.
Wanderritt Hohenzollern
Gut, daß wir nicht auf einem Besen sitzen 😉
Wanderritt Hohenzollern
Wir sind wieder oben kurz vor dem Zeller Horn, um noch einmal die grandiose Aussicht zu genießen
Wanderritt Hohenzollern
Wahnsinn! Dieser Blick!
Hohenzollernritt
Mit Bubble ganz cool am Rande des Abgrundes (und nebenei noch fotografieren 😉 )
Wanderritt Hohenzollern
Der Blick auf die Burg Hohenzollern
Wanderritt Hohenzollern
Igor in der Pause am Nägelehaus
Wanderritt Hohenzollern
Blick vom Raichbergturm auf das Picknick
Wanderritt Hohenzollern
Manchmal geht der Weg nicht so weiter, wie die Karte ihn anzeigt. Kleine Pause zum Lage checken, dann geht es weiter (angekommen sind wir ja immer)
Wanderritt Hohenzollern
Noch einmal ein Blick in die Weite von oben
Wanderritt Hohenzollern
Begegnung auf dem Weg runter ins Tal nach Jungingen
Wanderritt Hohenzollern
Die Tiere übernachten in Jungingen wieder auf einer Wiese. Die Reiterinnen genießen nach der Nacht im Stall Sauna, gutes Essen und kuschelige Betten im Hotel Post.

Mulis und Hitze

Schon einige Zeit ist seit dem letzten Artikel vergangen – ich war einfach zu iel unterwegs. Jetzt endlich ist mal kurz Zeit, ein paar Gedanken niederzuschreiben.

Die letzten Tage hat uns der Sommer ja ganz ordentliche Temperaturen über 30 Grad beschert. Was machen die Mulis da? Was macht die Hitze mit den Mulis?

Frühmorgens auf der KoppelWenn es so heiß ist und damit verbunden auch die Insektenplage ziemlich groß ist, steh ich früh auf und lasse die Herde um ca. 5 Uhr auf die Koppel und hole sie je nach Bedarf oder Witterung gegen 9.30 Uhr wieder in den Offenstallbereich.
In diesem Sommer nerven bisher vor allem die Bremsen. Dafür sind die kleinen Kribbelmücken, die so gerne in die langen Ohren gehen, gerade sehr zurückhaltend. Das freut mich vor allem für Afra, die dann ohne ihren „Schlafanzug“ = Ekzemerdecke raus kann. Gestochen werden die Tiere natürlich reichlich.  Sehen wir es positiv: es ist Aderlaß in homöopathischer Dosis (Sommerblutauffrischungskur quasi) und bestimmt stechen die Quälgeister genau auf die Meridiane und bieten kostenlose Akupunktur 😉
Insgesamt ertragen die Maultiere nach Gewöhnungszeit die Viecher mehr oder weniger gelassen.  Allerdings gehen sie bei Großangriff der Stechinsekten auch sehr gerne in den Stallbereich, denn dort sorgen die Schwalben für eine gute Dezimierung der Insekten.

Vor allem die Mulis ruhen dann aber viel im Auslaufbereich anstatt in den schattigen Stall zu gehen. Da im Auslauf ein Sägemehlplatz eingerichtet ist, liegen sie gerne auch in der größten Mittagshitze dort  und schlafen.  Zum Ruhen wählen sie den Schatten, wenn es sehr schwül ist. Trockene Hitze scheint ihnen wenig auszumachen.

Afra in der Herde beim Ruhen auf dem Sägemehlplatz
Afra in der Herde beim Ruhen auf dem Sägemehlplatz

Beim Reiten merke ich keinen Unterschied außer , daß es mir natürlich viel zu warm ist. Beim Wanderritt am letzten Wochenende haben auch die Mulis geschwitzt, was sonst eher weniger als bei den Pferden vorkommt. Allerdings war es nicht nur super heiß (38 Grad), sondern auch sehr schwül. Wir sind zwar die ganze Zeit nur Schritt gegangen, aber es gind ziemlich bergauf und bergab.

Gegen die Stechviecher tragen die Mulis Extraohrenkappen und zum Teil Fliegendecken, dann haben sie etwas mehr Ruhe. Super hilft auch ein gut platzierter Handschlag auf den Blutsaugern 😉 Nur in der Pause schmiere ich sie mit Antifliegenmittel an der Brust, unter dem Bauch und auf der Kruppe ein. Kurzfristig gibt ihnen das ein bißchen mehr Ruhe.

Pause beim Wanderritt

Das Trinkverhalten der einzelnen Tiere bei Hitze ist sehr unterschiedlich. Insgesamt trinken die Mulis aber auf jeden Fall im Durchschnitt weniger wie die Pferde (ca. 30 Liter). Afra ist eher ein Wenigtrinker und Bubble eher ein Vieltrinker. Die Mulis, die mit auf den Touren sind, zeigen sehr deutlich, wenn sie unterwegs Durst haben, denn sie nutzen jede Pfütze zum Trinken.
Auf den Ritten finde ich es nicht schlimm, wenn sie zwischendurch grasen, denn auf der wasserarmen Alb kommen wir in der Regel tagsüber außer an Pfützen an keiner Trinkstelle vorbei. So nehmen sie immer ein wenig Feuchtigkeit mit dem Futter auf.
Nach den Picknicks gibt es für die Tiere, die wollen auch noch Reste aus den Flaschen zum Trinken. Vor allem Bubble hat das Trinken aus der (Plastik-)Flasche inzwischen gut drauf. Aber auch die anderen sind zumindest beim A-Schorle inzwischen auf den Geschmack gekommen.
Wenn es so heiß ist wie am letzten Wochenende, bieten wir den Tiere auch immer morgens vorm Losreiten und abends nach der Ankunft Wasser in Eimern an. Da meine Tiere im Stall ja eine goße Schwimmertränke haben, sind sie das Trinen mit großen Schlucken gewohnt. So hab ich auch eine ganz gute Übersicht, wer wieviel getrunken hat.

Dinky und Pablo

Obwohl wir ja jetzt schon lange Sommertemperaturen haben und die Tage ja schon wieder kürzer werden,  ist bei einigen Tieren das Winterfell noch nicht ganz verschwunden. Bei Alfred liegt das sicher am Alter,  aber auch Bubble, Mala und Elli haben noch lange Haare am Bauch. Mal sehen wie es im nächsten Jahr ist  und wie das Winterfell kommt. Insgesamt präsentieren sich die Mulis jetzt aber in absolut glänzendem kurzen Fell- eine Freude die Herde in der Sonne zu sehen.

Und, was Eure Tiere bei der Hitze?

 

 

Von Muli-Anfängerinnen und Anfängern

Gestern war ich mal wieder mit einer Kurztrekkingtour unterwegs mit zwei Familien. 3 Tiere:  2 Maultiere (Afra und Elli) und ein Pferd (Navajo) hatten wir dabei.
Bei den Trekkingtouren werden die Tiere von den Gästen geführt. Auch im Sattel können Gäste sitzen. Hier waren es erst mal die Kinder, später dann aber auch die Erwachsenen.  Mit Reiten hat das nur das auf dem Tier sitzen gemein. Es ist einfach ein tolles Angebot auch für Menschen, die nichts oder noch nicht viel Erfahrung mit den Equiden haben. So war es auch bei den beiden Familien, die zwar große Lust, aber wenig Ahnung hatten. Von Muli-Anfängerinnen und Anfängern weiterlesen